ETWAS WAS NIE FORTGEHT

 

Am Ende wünsche ich mir nur ein wenig Schlaf, so dass ich die Knoten lösen, um ihre Last zu lindern,

um sie doch vergessen zu können.

Ich will sie aus meinem Kopf raussaugen, aber wie kann man die Liebe für die Gedanken sterben lassen,

oder sind es die Gedanken der Liebe, die mich sterben lassen?

Immer wieder und immer wieder versuche ich zu entfliehen und mich den grauen Wolken des heutigen Tages hinzugeben;

doch ich falle und falle nur noch tiefer, bis ich meine Erinnerung gar nicht mehr erblicke.

Erblindet sehe ich die Sonne nicht.

Aber ich sitze immer noch hier, alles ist mobil und still, und horche nur den unbewegten und schreienden Gedanken zu.

Alles so sicher und doch ist nichts mehr so.

In einem Orte, der so farblos wirkt, der mich am Ende zu einem schrägen Wahn der Unvernunft treibt.

Verloren in dieser Stadt, in der die Schwierigkeiten die Luft zum Atmen meines Seins sind.

Doch Ironie der Schwäche möchte ich die Simplizität eines Suchens finden,

die mir oft nur von diesen verschlossenen Gestalten angeboten wird.

Ihr Glaube interessiert mich nur wenig, ich höre ihren Worte nicht zu wenn es in meinem Theater keinen amüsieren kann.

Ich fühle keine Differenz, keine Extravaganz oder keine Normalität, denn ich weiß nur von meinen Regeln, die so normal für mich klingen.

Es macht mich krank zu wissen, dass mein Sein der Norm diese in schrecken jagt.

Manche Dinge wären Sklaven der Einfachheit, doch am Ende weiß ich, dass nur der Komplex Sklave bleiben will.

Wie ironisch und erschreckend ist das zurückdenken an manche schwarzen Tagen,

obwohl mir auch das andere Gesicht gezeigt wurde, dank der Sehnsucht nach Drang.

Wie kann ein Tag, der doch nur wo wenige Stunde hat, so mache Jahre zerstören?

Warum kann das Vergessen von manchen Taten andere mit sich ziehen?

Warum darf jugendliche Ignoranz die Macht des Todes haben?

Gott, warum erlaubst Du so etwas?

Doch mit einem wenigen von Niemand spreche ich hier! 

Noch immer suchend nach Entschuldigungen für mein Verhalten, doch nur dem Selbst schulde ich ewig noch Erklärungen.

Kein Alter soll Sklave von etwas Einfachem sein.

Doch wenn das unbewusste Bewusste über Wissen und Unwissen siegt, soll der Henker ihn köpfen.